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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

Das Agnes-Miegel-Haus bleibt vorläufig bis einschließlich Sonntag, 19. April 2020 geschlossen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch zu einem späteren Zeitpunkt und wünschen allen Agnes-Miegel-Freunden und Interessenten gute Gesundheit!

Der Vorstand der Agnes-Miegel-Gesellschaft.

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Frohe Weihnachten

… und ein glückliches, gesundes neues Jahr

wünschen wir von der Agnes-Miegel-Gesellschaft!

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Im November findet nach der Herbstveranstaltung am 3.11.2018 keine Lesestunde mehr statt, aber

am 5. Dezember um 15:30 Uhr lädt die Agnes-Miegel-Gesellschaft zu einer Lesestunde mit adventlichen Texten von Agnes Miegel im Agnes-Miegel-Haus ein.

Frau Annegret Schröder liest, der Eintritt ist frei, über Spenden freuen wir uns sehr.

In den Wintermonaten Januar und Februar entfällt die Sonntagsöffnung des Museums. Die Mittwochsöffnung bleibt unverändert.

Bei den Agnes-Miegel-Tagen am 8.-9. März 2019 feiern wir das 50jährige Bestehen der Agnes-Miegel-Gesellschaft! Dafür befindet sich ein vielseitiges Programm mit Vorträgen, Chor und Instrumentalmusik in Vorbereitung.

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Mittwoch, 13.12.2017, 15.30 Uhr: Lesung „Weihnachten mit Agnes
Miegel“ (Eintritt frei)

In den Monaten Januar und Februar bleibt das Museum sonntags
geschlossen, wir freuen uns auf Ihren Besuch mittwochs zwischen 15.00
und 17.00 Uhr.

Die übernächste Lesung wird turnusgemäß am letzten Mittwoch im Januar
2018 stattfinden.

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Die Agnes Miegel-Gesellschaft e.V. lädt ein zu den

Agnes-Miegel-Tagen 2016

im Hotel Hannover, Buchenallee 1, 31542 Bad Nenndorf

                                    

Freitag, 11. März 2016

16:00 Uhr:    Prof. Guido Fuchs (Hildesheim): „Herkus, Gaudins und ihre Brüder: Der ‚schöne Knabe‘ bei Agnes Miegel und in der deutschen Literatur“

17:30 Uhr:    Agnes Miegels Erzählung „Das Osterwunder“, gelesen von Dr. Hajo Buch (Mettmann)

Samstag, 12. März 2016

10:00 Uhr:    Mitgliederversammlung (Einlass ab 9:30 Uhr)

anschließend:         Lieder zum Mitsingen mit Udo Kassebeer (Varrel)

Mittagspause

14:15 Uhr:    Gedenken an Agnes Miegels Grab

Kaffeepause

15:30 Uhr:     Prof. Vladimir Gilmanov (Kaliningrad/Königsberg): Vortrag: „Agnes Miegels Liebesmotiv in der dichterischen Phänomenologie des ostpreußischen Geistes“
anschließend: Gelegenheit zur Diskussion

Änderungen vorbehalten

E i n t r i t t   f r e i – S p e n d e n   e r b e t e n – G ä s t e   w i l l k o m m e n

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„Als ich nach Weimar in die Pension kam …“ Aus Briefen und Erinnerungen von Agnes Miegel über ihre Zeit im Mädchenpensionat 1894 bis 1896, hrsg. von Jens Riederer und Marianne Kopp (Jahresgabe 2013-2015 der Agnes-Miegel-Gesellschaft), Bad Nenndorf 2015 (160 S. mit 32 Abb.) ISBN 978-3-928375-30-6, Preis 16,95 €, zu beziehen über Agnes-Miegel-Gesellschaft e.V., 31542 Bad Nenndorf, Agnes-Miegel-Platz 3, Tel.: 05723-917 317, e-mail: post@agnes-miegel-gesellschaft.de

Um ihre Bildung und Erziehung zu vervollkommnen hat Agnes Miegel in den Jahren 1894 bis 1896 in Weimar ein Mädchenpensionat besucht. Noch im Jahr ihres Todes 1964 erinnerte sie sich gut daran: „Der Groschen fiel erst in der lieben alten ‚Pension Koch‘ bei einem sehr guten Weimarer Lehrer (bei dem ich zuerst meinen größten Lacherfolg hatte, als ich ihm Goethes ‚Osterspaziergang‘ treuherzig-begeistert auf gut Ostpreußisch vortrug!!-)“.

Die „Klassikerstadt“ mit ihren Dichterhäusern, dem Hoftheater und dem Ilmpark wurde für Agnes Miegel nicht nur zum glücklichen Bildungserlebnis, sondern beförderte ihr Werden als Dichterin, prägte ihr Verständnis von Kultur. Immer wieder kam Agnes Miegel in Briefen und Erinnerungen auf ihre Weimarer Zeit zurück und gewährt uns damit bisher unbekannte Einblicke in das Innenleben eines Weimarer Mädchenpensionats vor 1900.

Diese Edition vereint erstmals Agnes Miegels amüsante Schilderungen ihres Unterrichts, zauberhafte Beschreibungen ihrer Parkspaziergänge und Theaterbesuche sowie lebendige Alltagsbeobachtungen in ihrem Weimarer Pensionat. Eine ausführliche Einleitung arbeitet die Entwicklungsgeschichte der Mädchenpensionate im 19. Jahrhundert auf und widerlegt auf breiter Quellenbasis das bis heute in der Wissenschaft dominierende Negativbild dieser privaten Bildungseinrichtungen für höhere Töchter. Angeregt von Agnes Miegels Erlebnissen wird dagegen bisher unbekanntes pädagogisches Potenzial der Pensionate herausgearbeitet.

 

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Im August erreichte mich eine erfreuliche Nachricht aus der Bar Ilan University in Ramat Gan, Israel (bei Tel Aviv) – der Aufsatz einer jungen Literaturwissenschaftlerin über Abisag von Sunem, eine Figur aus dem Alten Testament, ist endlich publiziert worden, in der renommierten Fachzeitschrift „neohelicon“. Vor einigen Jahren hatte mich Frau Dr. Anat Koplowitz-Breier angeschrieben und um den Text von Agnes Miegels Gedicht über diese biblische Gestalt gebeten, der ihr nicht zugänglich war. In ihrem Aufsatz vergleicht sie die dichterische Ausformung dieser Figur in Gedichten von Rainer Maria Rilke, Hedwig Caspari, Franz Theodor Csokor und Agnes Miegel. Diese wissenschaftliche Abhandlung „Biblical/modern intergenerational conflict: four modern German poets on ‚Abishag the Shunammite’“  ist in englischer Sprache erschienen und befasst sich streng literaturwissenschaftlich sachlich mit dem Thema der vier Gedichte.
Erfreulich ist diese Neuigkeit in mehrfacher Hinsicht: dass eine junge Literaturwissenschaftlerin sich mit einem Gedicht von Agnes Miegel eingehend auseinandersetzt und dies ohne jegliche ideologische Vorbehalte tut – umso mehr noch, als diese Wissenschaftlerin in Israel tätig ist. Thematisch befasst sie sich ausschließlich mit den Gedichten der genannten vier Autoren, im Falle Agnes Miegels mit dem Gedicht, das 1901 zuerst veröffentlich wurde – ein literarisch wertvolles Gedicht mit besonderer Aussage. Dabei schweift die Autorin nicht ab zu der einzigen Thematik, die deutsche Intellektuelle seit etlichen Jahren oder Jahrzehnten vorrangig beschäftigt und gebannt hält.
Damit hat wieder einmal die ausländische Germanistik der deutschen einiges an Unbefangenheit voraus. Ich erinnere hier an die Analyse des polnischen Germanisten Tadeusz Namowicz über Agnes Miegel als grenzlanddeutsche Dichterin ihrer Zeit, wobei er zu dem Ergebnis gelangt, sie sei keine ‚NS-Dichterin’…
Es ist an der Zeit, dass auch hierzulande Germanisten und Historiker sich wieder wissenschaftlich ernsthaft mit Agnes Miegels dichterischen Werken und ihrem Leben in ihrer Zeit befassen, statt mit Vorurteilen. Es ist an der Zeit, dass einer sachlich unbestechlich argumentierenden Wissenschaft wieder mehr Wertschätzung entgegengebracht wird als einer ‚politisch korrekten’ unwissenschaftlichen Debatte voller Polemik, Halbwissen und Ignoranz.
Dr. Marianne Kopp

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